Dodge Nitro
Nitro-Pferde verlangen ZündstoffViel Mühe haben sich die Entwickler bei Fahrwerk und Innenraum des Dodge gegeben. Keine Spur von einem schaukeligen Ami mit wabbeliger Lenkung. Der Nitro lässt sich angenehm fahren, rollt komfortabel und leise ab. Die Fünfstufen-Automatik wechselt die Fahrstufen sanft. Je nach Motorisierung verfügt der Wagen über zuschaltbaren (Diesel oder 3,7-Liter-Benziner) oder permanenten Allradantrieb (4,0-Liter-Benziner). Das Cockpit ist funktionell, die Ausstattung reichhaltig. Darin enthalten sind Sicherheitsfeatures wie die Anti-Schleuder-Kontrolle ESP, Bremsassistent und Kopfairbags. Gespart wurde wie so oft im Detail. Die Hinterbänkler genießen zwar reichlich Bein- und Kopffreiheit, sitzen aber schlecht auf den dünnen Polstern.
Auch bei der Wahl der Kunststoffe und der Qualität der Verarbeitung hätte man mehr Feingefühl zeigen können. Immerhin bietet der große Nitro einen großen Laderaum. Ohne die Kopfstützen herausnehmen zu müssen, lasen sich die Sitzlehnen 40 zu 60 umklappen und bilden eine ebene Fläche. Dann stehen bis zu 1800 Liter Laderaum zur Verfügung. Und legt man die Beifahrerlehne noch flach (Serie), steht auch dem Besuch im Baumarkt nichts mehr im Wege. Latten und Bretter bis drei Meter Länge können mit nach Hause fahren.
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